Aktive Bürgergesellschaft

Leitsätze Bildung und Soziales
Forum III
Aktive Bürgergesellschaft


Präambel
Eine aktive Bürgergesellschaft wird getragen durch die Säulen Solidarität, Partizipation und Vergemeinschaftung.
Das Ehrenamt und die Bildung von Netzwerken sind Voraussetzung für eine funktionierende Bürgergesellschaft.
Transparente und offene Kommunikation ist eine notwendige Bedingung für die "Aktivierung der Bürgergesellschaft".
Die funktionierende aktive Bürgergesellschaft bedarf der Beachtung, Anerkennung und Mitarbeit von Menschen aller Bevölkerungsgruppen.
Die aktive Bürgergesellschaft kann und soll die staatlichen Aufgaben nicht übernehmen oder kompensatorisch Lücken in der öffentlichen Verantwortung schließen. Sie ist vielmehr ein wichtiges ergänzendes Segment des gemeinschaftlichen gesellschaftlichen Zusammenlebens. Ein funktionierendes Ehrenamt bedarf angemessener staatlicher Unterstützung.

  1. Es soll dezentrale "Lernorte" geben, die der Begegnung und dem Erfahrungsaustausch aller Bürger/innen dienen.
  2. Das "Wir-Gefühl" muss gefördert werden, sowohl in Bezug auf Themen, als auch räumlich orientierte Problemstellungen (Tag des Ehrenamtes, Auftaktveranstaltungen...).
  3. Die Lebenserfahrungen der wachsenden Gruppe älterer Menschen (60 +) sind ein unverzichtbarer Teil einer Bürgergesellschaft und in geeigneter Art und Weise einzubinden.
  4. Es ist eine zentrale Anlaufstelle als Plattform für Koordination, Kommunikation und Information zu schaffen.
  5. Zur Aufrechterhaltung und Verbesserung der Vernetzung und des Kommunikationsflusses bedarf es eines "Kümmerers", d.h. einer Person, die sich für eben jenen Kommunikationsfluss verantwortlich erklärt.
  6. Das Ehrenamt ist durch begleitende amtliche- und nichtamtliche Maßnahmen zu unterstützen (Babysitter-Dienst, Mobilitätsdienst, Fond für Sachmittel, etc.).
  7. Das Ehrenamt, als tragendes Element der Gesellschaft, bedarf der regelmäßigen fachlichen- und finanziellen Unterstützung.