Gesundheit

Die Harmonie von Körper, Geist und Seele war und ist immer wieder ein Dreh- und Angelpunkt des menschlichen Lebens.

 

Bereits im Mittelalter badeten die Kranken in der St.-Annen-Schwefelquelle und um die Jahrhundertwende verfasste Heilberichte erwähnen die Heilung von Rheumatismus, Entzündungen und Gicht durch Sole- und Schwefelbäder.

Die einzigartige geologische Lage von Bad Münder ermöglicht das Naturwunder, dass auf engstem Raum sieben verschiedene Heilquellen zu Tage treten.

Quellwasser wird dann zu einer Heilquelle, wenn der Gehalt an Mineralstoffen und Spurenelementen so hoch ist, dass einzelne gelöste Substanzen eine therapeutisch messbare Wirkung im und am Körper des Menschen entfalten können. Was die mündersche Sole anderen gegenüber auszeichnet, ist der hohe Gehalt an Sulfat-Schwefel. Die hiesige Sole hat rund 4.700 mg Sulfat-Ionen pro kg, eine Menge, die weit über der Löslichkeitsgrenze für Calciumsulfat liegt.

Das 3,5prozentige Solewasser des Bewegungsbades hebt das eigene Körpergewicht und hilft dem Badenden durch vermehrte Bewegungsmöglichkeiten auch zu einem psychischen Auftrieb. Schwerpunkt der Heilanzeigen für Badekuren sind chronische Gelenkerkrankungen, rheumatische- und nichtrheumatische Erkrankungen des Skelettsystems.

Die wichtigsten Heilanzeigen für Trinkkuren mit Schwefel, Eisen und Bitterquelle sind Leber-, Galle-, Magen- und Darmerkrankungen.