Die Dokumentation der Opfer der NS-Herrschaft in der Stadt Hameln und im Landkreis Hameln-Pyrmont

Nach dem Vorbild der Gedenkbücher, die in den letzten Jahren in mehreren deutschen Städten erschienen sind, hat der „Verein für regionale Kultur- und Zeitgeschichte Hameln e.V." eine Dokumentation der Opfer der NS-Herrschaft erstellt.

In der digitalen Dokumentation werden die über 1600 Opfer der NS-Herrschaft erfasst, die in Hameln und den Gemeinden des Landkreises Hameln-Pyrmont ums Leben gekommen sind.

Gedacht ist diese Dokumentation für die Angehörigen der Opfer im In- und Ausland, die durch diese Arbeit von den Umständen und der Vorgeschichte des Todes sowie dem Ort des Sterbens und des Begräbnisses erfahren. Die Dokumentation wendet sich ebenso an die Bürger in der Region, um ihr historisches Wissen und ihr Mitgefühl mit den Opfern zu stärken.

Die Dokumentation basiert auf jahrelangen Recherchen von Bernhard Gelderblom und Mario Keller-Holte in unterschiedlichen Archiven und Gedenkstätten des In- und Auslandes und auf Informationen von Angehörigen der Opfer.

Entstanden ist das Werk in ehrenamtlicher Arbeit mit finanzieller Unterstützung der Stiftung niedersächsische Gedenkstätten, des Landkreises Hameln-Pyrmont, der Stadt Hameln, der Stadtwerke Hameln sowie des Vereins für regionale Kultur- und Zeitgeschichte Hameln e. V.

Näheres zu der "Dokumentation der Opfer der NS-Herrschaft" und die Dokumentation selbst sind zu finden unter www.geschichte-hameln.de/gedenkbuch/gedenkbuch