Stand 12.05.20/08:00 Uhr

 

Die Stadtverwaltung hat sich am 11.05.2020 dazu entschieden, die Ferienbetreuung für Schulkinder und das Ferienprogramm für Jugendliche in den Sommerferien abzusagen.

 

Das Corona-Virus stellt uns alle vor eine neue Situation und große Herausforderungen. Das vordringliche Ziel ist es, die Ausbreitung der Infektion weiterhin bestmöglich zu verlangsamen.

 

Die Maßnahmen der Stadt sind drastisch, aber auch notwendig und sinnvoll. Die Verfolgung dieses Zieles, die Infektionszahlen möglichst gering zu halten, kann jedoch nur umfänglich funktionieren, wenn alle Kinder, Jugendliche und Erwachsene eigenverantwortlich an der Umsetzung mitwirken.

 

Aus diesem Grund haben wir uns dafür entschieden, die Ferienbetreuung und auch das Ferienprogramm der Stadtjugendpflege während der Sommerferien komplett abzusagen.

 

Die gesamte Krise ist ein dynamischer Prozess, der tägliche weitere Veränderungen mit sich ziehen kann.

 

Die Vereine/Einrichtungen können dennoch eigenverantwortlich Alternativveranstaltungen anbieten.

 

Wir bitten um Ihr Verständnis.

Stand 11.05.20/12:15 Uhr

 

Ab sofort können in den Friedhofskapellen der Stadt wieder Trauerfeiern unter Auflagen stattfinden. Dabei ist die geltende Mindestabstandregel von 1,5 m (Ausnahme: Personen des eigenen Hausstandes) einzuhalten. Dementsprechend ist die Bestuhlung deutlich reduziert worden. Es dürfen nur so viele Personen die Kapelle betreten, wie dort Stühle bereitgestellt sind. Das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes wird dringend empfohlen.

 

Eine Nutzung von Gesangbüchern o.ä. gemeinsam genutzten Gegenständen ist leider noch nicht möglich.

 

Der anschließende letzte Gang zur Grab- oder Beisetzungsstelle und der dortige Aufenthalt ist auf den engsten Familien- und Freundeskreis, der höchstens 20 Personen umfassen darf, beschränkt.

 

Auch auf dem weiteren Friedhofsgelände gelten die Mindesabstands- und Hygieneregelungen.

Stand 07.05.20/13:30 Uhr - Die Zahlen in Klammern beziehen sich auf die Stadt Bad Münder

 

Die Anzahl der im Landkreis Hameln-Pyrmont bestätigten Infektionen liegt aktuell bei 132 (42), davon akut erkrankt 15 (3), geheilt 107 (34) und verstorben 10 (5). 

Stand 06.05.20/08:00 Uhr

 

Spielplätze, Bolzplätze, Sportplätze und Skateranlage öffnen wieder

 

Aktuell gelten folgende Regelungen:

 

Der Besuch und die Nutzung der Spielplätze ist

  • durch Kinder bis zum 12. Lebensjahr
  • unter Aufsicht einer volljährigen Person zulässig,
  • wenn sichergestellt ist, dass jede Person während des Aufenthalts einen Abstand von mindestens 1,5 Metern zu jeder anderen Person, die nicht zum eigenen Hausstand gehört, einhält.

Die Nutzung öffentlicher Sportanlagen im Freien (Bolz- und Sportplätze) ist

  • zur Ausübung von kontaktlosem Sport zulässig.
  • Jede Person hat ständig einen Abstand von mindestens 2 Metern zu anderen Personen einzuhalten.
  • Geräteräume und andere Räume zur Aufbewahrung von Sportmaterial dürfen von Personen nur unter Einhaltung des Abstandes von mindestens 2 Metern betreten und genutzt werden.
  • Die Nutzung von Umkleideräumen und Duschen ist nicht zulässig.

Die Nutzung der Skateranlage ist

  • zur Ausübung von kontaktlosem Sport zulässig.
  • Jede Person hat ständig einen Abstand von mindestens 2 Metern zu anderen Personen einzuhalten.

 

 

Stand 04.05.20/08:00 Uhr

 

Nachdem die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung aufgrund der Corona-Situation in den letzten Wochen im Wesentlichen nur telefonisch, per Mail oder schriftlich erreichbar waren, öffnen die Verwaltungsgebäude Steinhof und Rathaus ab Montag, 04.05.2020, wieder für den Publikumsverkehr.

 

Dabei gelten allerdings Einschränkungen und Hinweise, die es zu beachten gilt. Bürgermeister Hartmut Büttner: „Wir haben die schwierige Phase der letzten Wochen gut bewältigt und waren über das Bürgertelefon und die weiteren Möglichkeiten der Kontaktaufnahme jederzeit ansprechbar. Die nächste Stufe, d.h. die Wiederöffnung der Verwaltungsgebäude, erfordert noch einmal besondere Beachtung.“

 

Die Kundinnen und Kunden sollen zu den regulären Öffnungszeiten bedient werden. Allerdings gilt es, die persönlichen Kontakte weiterhin auf das Mindestmaß zu reduzieren und daher Terminvereinbarungen abzuschließen bzw. alle Angelegenheiten, die dies ermöglichen, weiterhin telefonisch, per Mail oder schriftlich zu regeln. Dazu Büttner weiter: „Insbesondere auch, weil Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter teilweise weiter im Homeoffice arbeiten, rate ich dringend dazu, vor einem Besuch Termine abzusprechen. Auch möchte ich darum bitten, dass in allen städtischen Einrichtungen eine eigene Mund-Nase-Bedeckung („Alltagsmasken“) getragen wird. Was in den Geschäften Vorschrift ist, sollte in den öffentlichen Gebäuden selbstverständlich auch praktiziert werden.“

 

Zwingend einzuhalten werden die Abstandsregelungen von 1,5 m sein. „Aufgrund der baulichen Gegebenheiten in den Verwaltungsgebäuden ist hier besondere gegenseitige Rücksichtnahme und Aufmerksamkeit gefordert. Zu beachten ist, dass die Bürosituation durchgängig nur den Besuch jeweils einer Kundin oder eines Kunden gleichzeitig zulässt“, so der Bürgermeister.

 

Eine Besonderheit stellt das Servicebüro dar. Hier wurde entschieden, eine ohnehin lange geplante Umbaumaßnahme ausdrücklich und bewusst in der aktuellen Situation auch durchzuführen. Büttner: „Wir könnten im Servicebüro aufgrund der Abstandsregelungen und des notwendigen Mitarbeiterinnenschutzes immer nur eine Kundin oder einen Kunden persönlich bedienen. Daher haben wir uns entschieden, die notwendige Umbaumaßnahme jetzt auch tatsächlich durchzuführen und mit dem Servicebüro übergangsweise in den Steinhof umzuziehen. Logistisch nicht ganz einfach, aber gut gelungen.“

 

Im Verwaltungsgebäude Steinhof wird das Servicebüro mit zwei Arbeitsplätzen zum direkten Kundenkontakt geplant. Büttner weist darauf hin, dass dadurch die Wartezeiten verkürzt werden können: „Wir versuchen, auch in der gegenwärtigen Situation den gewohnten Service anbieten zu können. Dazu kommt die Situation mit der Eingangshalle, die uns zumindest eingeschränkt und unter Beachtung aller Regeln als Wartebereich helfen kann.“ Zwar ist das Verwaltungsgebäude Steinhof nicht barrierefrei, außen ist allerdings eine Klingel angebracht, so dass die Mitarbeiterinnen bei Bedarf unterstützen können.

 

Das Servicebüro ist ab Montag im Verwaltungsgebäude Steinhof erreichbar montags – freitags von 08.00 bis 12.30 Uhr und donnerstags zusätzlich bis 17.30 Uhr. Die zentrale Mailadresse lautet Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Fragen zur Corona-Situation beantwortet die Stadt weiterhin über die Bürgertelefone montags – donnerstags von 09.00 bis 16.00 Uhr und freitags von 09.00 bis 12.00 Uhr. Laufende Informationen sind auch auf www.bad-muender.de zu finden, natürlich auch eine Übersicht über die Erreichbarkeit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter telefonisch oder per Mail.

 

Übrigens stehen ab der kommenden Woche auch die städtischen Büchereien wieder zu den üblichen Zeiten zur Verfügung, in Bad Münder entfällt lediglich der Mittwoch dauerhaft als Öffnungstag.

 

 

Stand 30.04.20/14:15 Uhr - Die Zahlen in Klammern beziehen sich auf die Stadt Bad Münder

 

Die Anzahl der im Landkreis Hameln-Pyrmont bestätigten Infektionen liegt aktuell bei 130 (42), davon akut erkrankt 26 (7), geheilt 94 (30) und verstorben 10 (5).

 

 

Stand 27.04.20/14:15 Uhr - Die Zahlen in Klammern beziehen sich auf die Stadt Bad Münder

 

Die Anzahl der im Landkreis Hameln-Pyrmont bestätigten Infektionen liegt aktuell bei 124 (42), davon akut erkrankt 26 (8), geheilt 88 (29) und verstorben 10 (5).

 

 

Stand 21.04.20/14:15 Uhr - Die Zahlen in Klammern beziehen sich auf die Stadt Bad Münder

 

Die Anzahl der im Landkreis Hameln-Pyrmont bestätigten Infektionen liegt aktuell bei 120 (40), davon akut erkrankt 31 (6), geheilt 80 (29) und verstorben 9 (5).

 

 

Stand 18.04.20/12:45 Uhr

 

Der Stab (HVB) des Landkreises informiert zu einer Regelung zur möglichen Öffnung von Geschäften, die ihre Verkaufsflächen auf höchstens 800 Quadratmeter reduzieren möchten:

 

Nach der neuen Niedersächsischen Verordnung zum Schutz vor Neuinfektionen mit dem Coronavirus vom 17.04.2020 ist es Verkaufsstellen und Geschäften bis 800 m² ab Montag dem 20.04.2020 gestattet, unabhängig von der Art ihres Sortiments wieder zu öffnen.

 

Hierbei ist natürlich weiterhin auf Einhaltung der allgemeinen Regelungen im Zusammenhang mit der Covid-19-Lage hinsichtlich des Mindestabstands von 1,5m zwischen den Kundinnen und Kunden und die maximale Anzahl von einer Person je 10 m² zu achten.

 

Auch wird dringend geraten, bargeldlos zu bezahlen und einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen.

 

Geschäfte mit einer Verkaufsfläche von über 800 m² haben die Möglichkeit, durch eine wirksame Absperrung Teile ihres Geschäftes für Kundinnen und Kunden unzugänglich zu machen, um mit einer auf diese Weise auf 800 m² reduzierten Verkaufsfläche ebenfalls zu öffnen.

 

Ein einzelnes „Flatterband“ als Absperrung wird in diesem Zusammenhang als nicht ausreichend angesehen, da dies zu einfach überwunden werden kann.

 

Bezüglich der geltenden Abstandsregelungen von höchstens je einer Person auf zehn Quadratmetern, muss an dieser Stelle ausdrücklich betont werden, dass in Verkaufseinrichtungen mit einer Grundfläche von 800 Quadratmetern keinesfalls 80 Kundinnen und Kunden gleichzeitig in das Ladengeschäft hereinlassen werden dürfen.

 

Zum Einen muss auch das Verkaufspersonal mit eingerechnet werden, und zum Anderen ist auch zu berücksichtigen, dass Regale, Verkaufstresen und ähnliche raumgreifende Einrichtungen die begehbare Fläche einschränken.

 

Damit der erforderliche Mindestabstand von mindestens anderthalb Meter zwischen den Menschen eingehalten werden kann, müssen daher die verantwortlichen Betreiber gegebenenfalls durch Eingangskontrollen die Anzahl der anwesenden Kundinnen und Kunden entsprechend beschränken.

 

Um eventuelle Bußgelder für die Betreiber/-innen zu vermeiden, bietet der Landkreis Hameln-Pyrmont die Möglichkeit an, entsprechende Konzepte zur Verkaufsflächenreduzierung zu prüfen.

 

Hierzu sind geeignete Skizzen der Verkaufsflächen mit Maßangaben sowie aussagekräftige Fotos der Absperrungen erforderlich, diese können mit einem formlosen Anschreiben an den Stab HVB des Landkreises Hameln-Pyrmont (Süntelstraße 9 in 31785 Hameln) oder auch per Mail an (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) gesendet werden.

 

Um die Ausbreitung der Covid-19-Pandemie erfolgreich einzudämmen, sind alle Beteiligten, also Ladenbetreiber/-innen, Verkaufspersonal sowie Kundinnen und Kunden angehalten, auf die hier angeführten Vorsichtsmaßnahmen zu achten.

 

 

Stand 18.04.20/10:35 Uhr

 

Die Kreisabfallwirtschaft des Landkreis Hameln-Pyrmont informiert:

 

Schließung des Kompostplatzes:

 

Die Schließung des Kompostplatzes wird bis zum 03.05.20 fortgesetzt.

 

 

Stand 18.04.20/10:25 Uhr - Die Zahlen in Klammern beziehen sich auf die Stadt Bad Münder

 

Die Anzahl der im Landkreis Hameln-Pyrmont bestätigten Infektionen liegt aktuell bei 111 (39), davon akut erkrankt 22 (5), geheilt 80 (29) und verstorben 9 (5).